Unsere Künstlerinnen und Künstler 2026
Arndt Nikolaj
Arzbächer Doris
Bakker Sjoert
Beck-Grillmeier Barbara
Bexte Lena
Bluebirds Pyser
Bluebirds Köbes
Bluebirds Kult
Bluebirds Zwist
Boni Viktor
Bredehöft Elke
Bromm Sandra
Buscio Michele
Cannizzo Giorgio
Cannizzo Maurizio
Cmuchal Frank
Coppola Flavio
Die Concertinos
Dieper Susanne
Dieper
Ebrecht Tanja
Friedrich Sandra
Göstl Anton-Martin
Habig Thea
Haeger Nicole
Hauck Tanja
Heuser Margit
Hißler Nikolas
Joos-Herberger Dani
Kindscher Jan
Kolhoff Maureen
Kostic Milivoj
Larocchia Martino
Mazzocchi Tiberio
Matusumoto Canaco
Mirandola Isabella
Montagnino Serena
Musanovic Kerim
Neuendorf Silvio
Pantuso Arianna
Pirisi Claudio
Pollack Stefan
Ruthardt Marion
Szeker Eva
Stojanovic Katarina
Vargas Mauricio
Völkel Marion
Zaharenko Tatjana
Zaharenko Natalja
Zaffanelli Ornella
EIN SPAZIERGANG DURCH EINE GOLDENE ÄRA ODER EHER EIN TANZ AUF DEM VULKAN?
„Die Goldenen Zwanziger“ waren sowohl eine Zeit des Aufbruchs, die Deutschland eine kurze Zeit relativer politischer und wirtschaftlicher Stabilität brachte und mit dem großen Börsencrash von 1929 schon wieder endete, als auch eine Zeit großer Gegensätze in der Gesellschaft. Sie waren ein knappes aber faszinierendes Jahrzehnt voller Extreme und Gegensätze – gezeichnet vom schweren Erbe des Ersten Weltkriegs, aber auch geprägt von Innovationen, von Aufbruchsstimmung und Hoffnung.
Den politischen Verhältnissen nach dem Kriegsende zum Trotz blühten Kunst und Kultur auf, geprägt von einem neuen Blick und einer teils kritischen Sicht auf die Welt. Künstler wie George Grosz, Otto Dix oder Rudolf Schlichter zeigen die Wirklichkeit in ihren Bildern teilweise ins Groteske überspitzt.
Parallelen zu den heutigen Zwanzigern sind durchaus zu erkennen. Die Gründe sind allerdings grundlegend andere. Heute kommen wir aus einer langen Zeit des friedlichen Aufschwunges und steigenden Wohlstandes und sehen nun unsere Errungenschaften durch aktuelle weltpolitische aber auch technische Entwicklungen gefährdet. Statt Aufbruchstimmung herrscht Lethargie und Zukunftsangst, befeuert von großen weltpolitischen Umbrüchen, Klimawandel, rechtsradikalen Strömungen und technischen Entwicklungen wie der KI, die insbesondere die Kunstschaffenden spaltet.
Unser großes Festival-Wochenende vom 2. Juli bis 6. Juli 2026 mit dem 10. Int. WineStreetArt-Festival am 4. und 5. Juli versteht sich als Mutmacher für ein friedvolles und aktives Miteinander, integrativ und inklusiv. Es greift in diversen Workshops künstlerische Themen der damaligen Zeit auf und wird erneut zum Leuchtturm-Projekt unserer Region.
Unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger“ entsteht ein einzigartiges und nachhaltiges Projekt für die Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar.
Unsere Kooperation von Gemeinde Gönnheim und zahlreichen weiteren regionalen Akteuren lädt Künstler und Besucher ein, ihre eigene Sicht des Mottos analog und digital zu gestalten.
INTEGRATION / INKLUSION
Wir laden ein zu einem bunten Wochenend-Erlebnis mit internationalen Künstlern, Musik und Show. Die Kunst und Kultur wird für Jedermann erlebbar und ermöglicht so Teilhabe für Alle. Die Veranstaltung ist weitestgehend barrierefrei zugänglich. Bilder und Musik bieten einen niederschwelligen Anreiz zur Kontaktaufnahme. Kunst und Kultur werden so sinnenreich für Alle erlebbar.
Wir zeigen farbenfrohe Bilder, deren Entstehungsprozess vom Publikum direkt verfolgt werden kann,
geben deutschen und internationalen Straßenmalern eine Plattform, • laden ein zu Musik und wertschätzendem Zusammensein,
kooperieren mit dem Historischen Museum der Pfalz in Speyer, dem Deutsch-Französischen Freundeskreis Wachenheim-Cuisery, dem Verein Kolokani Haßloch, dem Heimat- und Kulturverein Gönnheim, der Protestantischen Kirchengemeinde Gönnheim, dem Verein WineStreet Art Gönnheim, Bezirksverband Pfalz, dem Landkreis Bad Dürkheim, dem Verein "Gegen das Vergessen" Wachenheim, der Bauern- und Winzerschaft und den LandFrauen.
und bieten Leseperformance mit der Möglichkeit zum direktem Austausch.
Bildergeschichten sind als Einstieg für Erstleser besonders geeignet und bieten eine interkulturelle Möglichkeit zum Sprachgebrauch und der direkten Beteiligung. Mittlerweile sind Graphic Novels für Ältere und Erwachsene ein beliebtes Medium, um geschichtliche oder gesellschaftskritische Inhalte zu transportieren. Lesungen mit etablierten Autoren haben einen festen Platz im Programm.
4. PFÄLZER COMIC-SALON
Comics haben einen festen Platz in unserem Leben. Sei es als tägliche Dosis in der Tageszeitung oder als liebgewonnenes, regelmäßig erscheinendes Taschenbuch oder Trickfilm-Abenteuer im Kino und Fernsehen. In der Pfalz fehlte es bisher an einem grenzübergreifenden Netzwerk für die Comic-Zeichner-Szene. Dies hat der Heimat- und Kulturverein Gönnheim geändert. Der 3. Pfälzer Comic-Salon war ein großer Erfolg. Viele neue Zeichner und Autoren konnten gewonnen werden. Beim 4. Pfälzer Comic-Salon erhalten Autoren und Zeichner die Gelegenheit, Geschichten aus ihrer eigenen Feder zu präsentieren und unter einander sowie mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Die Künstler haben sich an einer Ausschreibung beteiligt und wurden von einer Fachjury ausgewählt. Im Anschluss an den Salon ist eine Möglichkeit zum regelmäßigen Austausch beabsichtigt. Graphic Novells üben Gesellschaftskritik und enthalten einen reichen Fundus an Kulturgeschichte. Die Geschichten sprechen die unterschiedlichen Generationen an und ermöglichen, gemeinsam Kultur zu erleben. Darüber hinaus sind sie ein niederschwelliger Leseanreiz und erleichtern so die erste Begegnung mit dem Medium Buch und der Schrift. Die Kunsthistorikerin Iris Haist zeigt am Beispiel von „Der große Gatsby“, wie hier gesellschaftliche Gegensätze und die Dekadenz der Wohlhabenden transportiert werden.
Kontakt und weitere Info:
Heimat- und Kulturverein Gönnheim e.V.
Falls Sie weitere Informationen zu unserem umfangreichen Festivalprogramm wünschen, sich selbst beteiligen oder uns unterstützen wollen, rufen Sie uns bitte an:
Mobil: +49 (0) 151 28482081
oder schicken eine Email an:
info@winestreetart-goennheim.de
Besuchen Sie uns im Web unter:
www.winestreetart-goennheim.de
www.goennheim.de
Folgen Sie uns auf Twitter unter:
twitter.com/winestreetart
Begleiten Sie uns auf
facebook.com
Projektleitung:
Heike Ditrich
Hermann-Sinsheimer-Weg 11
67161 Gönnheim
Mobil: +49 (0) 151 28482081
E-Mail: winestreetartfestival@gmx.de
