EIN SPAZIERGANG DURCH EINE GOLDENE ÄRA ODER EHER EIN TANZ AUF DEM VULKAN?
Die Zeit der „Goldenen Zwanziger“ war eng mit der Entwicklung der jungen Demokratie in der Weimarer Republik verbunden. Nach den Umbrüchen in folge des Ersten Weltkriegs entstand erstmals in Deutschland eine demokratische Ordnung, die jedoch von Anfang an unter großem Druck stand. Zwar brachte diese Phase zeitweise politische Stabilität und wirtschaftliche Erholung, doch blieb die Demokratie anfällig und wurde durch Krisen wie den Börsencrash von 1929 schwer erschüttert. Die demokratischen Strukturen mussten sich gegen politische Extreme, soziale Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten behaupten. Trotz dieser Herausforderungen entwickelte sich eine lebendige Kultur, die eng mit den Freiheiten der Demokratie verbunden war. Kunst und Gesellschaft waren geprägt von neuen Ausdrucksformen und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Realität. Künstler nutzten diese Freiräume teilweise, um die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse schonungslos darzustellen. Die zunehmenden Krisen am Ende der Weimarer Republik führten jedoch dazu, dass die demokratische Ordnung immer weiter an Stabilität verlor. Viele Menschen wandten sich radikalen politischen Kräften zu, die einfache Lösungen versprachen. Dies ebnete schließlich den Weg für die Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 und den Übergang von der Demokratie zur Diktatur. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 endete nicht nur die Demokratie, sondern auch die künstlerische Freiheit: Viele der kritischen Werke wurden als „entartete Kunst“ diffamiert, verboten oder zerstört, und zahlreiche Künstler mussten ins Exil gehen oder wurden verfolgt. Damit wurde die vielfältige und offene Kultur der „Goldenen Zwanziger“ durch die ideologisch kontrollierte Kunst der nationalsozialistischen Diktatur ersetzt. Parallelen zu den heutigen Zwanzigern sind durchaus zu erkennen. Die Gründe sind allerdings grundlegend andere. Unser großes Festival-Wochenende vom 2. Juli bis 6. Juli 2026 versteht sich als Mutmacher für ein friedvolles, demokratisches und aktives Miteinander, integrativ und inklusiv. Unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger– Demokratie wagen“ entsteht ein einzigartiges und nachhaltiges Projekt für die Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar.
INTEGRATION / INKLUSION
Wir laden ein zu einem bunten Wochenend-Erlebnis mit internationalen Künstlern, Musik und Show. Die Kunst und Kultur wird für Jedermann erlebbar und ermöglicht so Teilhabe für Alle. Die Veranstaltung ist weitestgehend barrierefrei zugänglich. Bilder und Musik bieten einen niederschwelligen Anreiz zur Kontaktaufnahme. Kunst und Kultur werden so sinnenreich für Alle erlebbar.
Wir zeigen farbenfrohe Bilder, deren Entstehungsprozess vom Publikum direkt verfolgt werden kann,
geben deutschen und internationalen Straßenmalern eine Plattform, • laden ein zu Musik und wertschätzendem Zusammensein,
kooperieren mit dem Historischen Museum der Pfalz in Speyer, dem Deutsch-Französischen Freundeskreis Wachenheim-Cuisery, dem Verein Kolokani Haßloch, dem Heimat- und Kulturverein Gönnheim, der Protestantischen Kirchengemeinde Gönnheim, dem Verein WineStreetArt Gönnheim, dem Deutsch-Französischen Freundeskreis Wachenheim-Cuisery, dem Landkreis Bad Dürkheim
und bieten Leseperformance mit der Möglichkeit zum direktem Austausch. Bildergeschichten sind als Einstieg für Erstleser besonders geeignet und bieten eine interkulturelle Möglichkeit zum Sprachgebrauch und der direkten Beteiligung. Mittlerweile sind Graphic Novels für Ältere und Erwachsene ein beliebtes Medium, um geschichtliche oder gesellschaftskritische Inhalte zu transportieren. Lesungen mit etablierten Autoren haben einen festen Platz im Programm.
Bildergeschichten sind als Einstieg für Erstleser besonders geeignet und bieten eine interkulturelle Möglichkeit zum Sprachgebrauch und der direkten Beteiligung. Mittlerweile sind Graphic Novels für Ältere und Erwachsene ein beliebtes Medium, um geschichtliche oder gesellschaftskritische Inhalte zu transportieren. Lesungen mit etablierten Autoren haben einen festen Platz im Programm.
Falls Sie weitere Informationen zu unserem umfangreichen Festivalprogramm wünschen, sich selbst beteiligen oder uns unterstützen wollen, rufen Sie uns bitte an:
Mobil: +49 (0) 151 28482081
oder schicken eine Email an:
info@winestreetart-goennheim.de
Besuchen Sie uns im Web unter:
www.winestreetart-goennheim.de
www.goennheim.de
Folgen Sie uns auf Twitter unter:
twitter.com/winestreetart
Begleiten Sie uns auf
facebook.com
Projektleitung:
Heike Ditrich
Hermann-Sinsheimer-Weg 11
67161 Gönnheim
Mobil: +49 (0) 151 28482081
E-Mail: winestreetartfestival@gmx.de
