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10. INTERNATIONALES WINESTREETART-FESTIVAL 2026

"Die Goldenen Zwanziger"

EIN SPAZIERGANG DURCH EINE GOLDENE ÄRA ODER EHER EIN TANZ AUF DEM VULKAN?

Die Zeit der „Goldenen Zwanziger“ war eng mit der Entwicklung der jungen Demokratie in der Weimarer Republik verbunden. Nach den Umbrüchen in folge des Ersten Weltkriegs entstand erstmals in Deutschland eine demokratische Ordnung, die jedoch von Anfang an unter großem Druck stand. Zwar brachte diese Phase zeitweise politische Stabilität und wirtschaftliche Erholung, doch blieb die Demokratie anfällig und wurde durch Krisen wie den Börsencrash von 1929 schwer erschüttert. Die demokratischen Strukturen mussten sich gegen politische Extreme, soziale Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten behaupten. Trotz dieser Herausforderungen entwickelte sich eine lebendige Kultur, die eng mit den Freiheiten der Demokratie verbunden war. Kunst und Gesellschaft waren geprägt von neuen Ausdrucksformen und einer kritischen Auseinandersetzung mit der Realität. Künstler nutzten diese Freiräume teilweise, um die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse schonungslos darzustellen. Die zunehmenden Krisen am Ende der Weimarer Republik führten jedoch dazu, dass die demokratische Ordnung immer weiter an Stabilität verlor. Viele Menschen wandten sich radikalen politischen Kräften zu, die einfache Lösungen versprachen. Dies ebnete schließlich den Weg für die Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 und den Übergang von der Demokratie zur Diktatur. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 endete nicht nur die Demokratie, sondern auch die künstlerische Freiheit: Viele der kritischen Werke wurden als „entartete Kunst“ diffamiert, verboten oder zerstört, und zahlreiche Künstler mussten ins Exil gehen oder wurden verfolgt. Damit wurde die vielfältige und offene Kultur der „Goldenen Zwanziger“ durch die ideologisch kontrollierte Kunst der nationalsozialistischen Diktatur ersetzt. Parallelen zu den heutigen Zwanzigern sind durchaus zu erkennen. Die Gründe sind allerdings grundlegend andere. Unser großes Festival-Wochenende vom 2. Juli bis 6. Juli 2026 versteht sich als Mutmacher für ein friedvolles, demokratisches und aktives Miteinander, integrativ und inklusiv. Unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger– Demokratie wagen“ entsteht ein einzigartiges und nachhaltiges Projekt für die Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar.

PUBLIKUMSMAGNET

Lena Bexte "Forever Young"

Mit uns bleibt dieser Familienspaziergang unvergessen! Der Asphalt wird zur Leinwand, der sakrale Raum zur Bühne, der Winzerhof zum Kino.

„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit."
meinte einst Friedrich Schiller,

"Wer interessieren will, muss provozieren."
sagte Salvador Dali.

Die Künstler der 1920iger Jahre nahmen sich die Freiheit neue Wege zu beschreiten und sie provozierten. Diesen Ansatz verfolgen auch wir. Wir laden das Publikum ein, selbst künstlerisch tätig zu werden und mit den Kunstschaffenden in Kontakt zu treten, im Sprühnebel der Farbe und mit Stencils ein großes Gemeinschaftskunstwerk zu gestalten oder Collagen zu erstellen. Hierbei geht es um die Lust und den Frust auf dem Asphalt der Städte, futuristische Dynamik und existenzielle Verunsicherung, in der Weimarer Republik aber auch heute. Typische Sujets sind hierbei die Großstadt, ihre Abseitigkeiten (Mord, Perversion, Gewalt) sowie die Klassengegensätze, die sich in ihr zeigen, aber auch die Selbstbestimmung von Frauen - nicht nur mit den Mitteln der Kunst.

Fester Bestandteil des Festivals sind die sogenannten Madonnari-Maler, die jedoch nicht mehr nur die alten Klassiker mit Ihren Madonnenbildern auf das Pflaster bannen. Längst gehört die Gestaltung von Hauswänden im Graffiti-Stil zum Festival-Programm. So wird Gönnheim jedes Jahr ein wenig bunter und die Besucher können sich ganzjährig an bunten Fassaden erfreuen. Die Open-Air-Gallery lockt mittlerweile viele Besucher nach Gönnheim und ist so ganzjährig ein nachhaltiger Beitrag zur Ortsentwicklung.

KÜNSTLER

Etien & Snek - Climate is changing

Zahlreiche internationale und deutsche Künstler werden wir zum 10. Int. WineStreetArt-Festival 2026 in Gönnheim begrüßen. Die Künstler stammen aus Italien, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Portugal, Griechenland, Serbien, u. a. Ländern. Sie melden sich auf die Ausschreibung „Call for artists“ und bewerben sich mit einem oder mehreren Entwürfen. Das Festival spricht Künstler unterschiedlicher Stilrichtungen an. Einige Künstler gestalten Panels, die in der Open-Air-Gallery Gönnheim dauerhaft präsentiert werden. So ist seit 2017 ein wachsendes und ganzjährig frei zugängliches Museum für Jedermann entstanden. Das ca. 30 qm großes Mural des Künstlerduos Snek und Etien ziert seit Juli 2019 das Gemeindehaus in Gönnheim; passend zum Thema Heimaten und nimmt die Zerstörung der natürlichen Lebensräume ins Visier. Die Bilder liefern Gesprächsstoff und tragen dauerhaft zur Demokratisierung der Kunst bei.

Künstler: KERN, PRAKER; Smautschi, Katputze, PORE

Die Idee lebt: „Forever young?“
Diese Hommage an den Streetartist SEEN, der den Hollywood-Schriftzug über Los Angeles im Jahr 1984 im Graffiti- Style umgestaltete und damit einen Aufschrei des Establishments auslöste, ist ein Beispiel für die Junge Kunst in Gönnheim.

INTEGRATION / INKLUSION

Wir laden ein zu einem bunten Wochenend-Erlebnis mit internationalen Künstlern, Musik und Show. Die Kunst und Kultur wird für Jedermann erlebbar und ermöglicht so Teilhabe für Alle. Die Veranstaltung ist weitestgehend barrierefrei zugänglich. Bilder und Musik bieten einen niederschwelligen Anreiz zur Kontaktaufnahme. Kunst und Kultur werden so sinnenreich für Alle erlebbar.

  • Wir zeigen farbenfrohe Bilder, deren Entstehungsprozess vom Publikum direkt verfolgt werden kann,

  • geben deutschen und internationalen Straßenmalern eine Plattform, • laden ein zu Musik und wertschätzendem Zusammensein,

  • kooperieren mit dem Historischen Museum der Pfalz in Speyer, dem Deutsch-Französischen Freundeskreis Wachenheim-Cuisery, dem Verein Kolokani Haßloch, dem Heimat- und Kulturverein Gönnheim, der Protestantischen Kirchengemeinde Gönnheim, dem Verein WineStreetArt Gönnheim, dem Deutsch-Französischen Freundeskreis Wachenheim-Cuisery, dem Landkreis Bad Dürkheim

  • und bieten Leseperformance mit der Möglichkeit zum direktem Austausch. Bildergeschichten sind als Einstieg für Erstleser besonders geeignet und bieten eine interkulturelle Möglichkeit zum Sprachgebrauch und der direkten Beteiligung. Mittlerweile sind Graphic Novels für Ältere und Erwachsene ein beliebtes Medium, um geschichtliche oder gesellschaftskritische Inhalte zu transportieren. Lesungen mit etablierten Autoren haben einen festen Platz im Programm.

Bildergeschichten sind als Einstieg für Erstleser besonders geeignet und bieten eine interkulturelle Möglichkeit zum Sprachgebrauch und der direkten Beteiligung. Mittlerweile sind Graphic Novels für Ältere und Erwachsene ein beliebtes Medium, um geschichtliche oder gesellschaftskritische Inhalte zu transportieren. Lesungen mit etablierten Autoren haben einen festen Platz im Programm.

MUSIK UND KONZERT

„Musik verbindet Menschen über Generationen über Ländergrenzen hinweg und schafft eine einzigartige Atmosphäre der Vielfalt und des Austauschs. Dank der universellen Sprache der Musik können wir leichter zueinander finden.“ Musik schafft Erinnerungen, ist zeitlos und doch modischen Strömungen unterworfen, bisweilen revolutionär und begleitet gesellschaftliche Prozesse und Entwicklungen. Musik ist ein fester Bestandteil unseres Festival-Programms. Das international besetzte Orchester Musica Libera präsentiert - „Im Taumel der Zwanziger“ Musik in einer Ära der Extreme - das neue Programm. Das Duo „Blue Eyes“ entführt uns in die Welt von Edith Piaf und ihre Chansons.

Mit Musik Brücken bauen.

„Musik verbindet“

Gemeinsames Singen und Musizieren ist in der Lage, Brücken zu bauen: von Mensch zu Mensch und sogar über Ländergrenzen hinweg. Musik ist eine Sprache, die jeder versteht., sie ist das verbindende Element zwischen den Kulturen“. Das Orchester Musica Libera lädt ein zu einem Konzert für die Freiheit und gegen alle Widerstände und möchte ein Bewusstsein schaffen, dass Künstler zu allen Zeiten für ihre Ideen kämpfen müssen.

AUSSTELLUNG

Weingut Blaul & Sohn

Eine wichtige Rolle des Heimat– und Kulturvereins ist es, die Gönnheimer Chronik zu pflegen und immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Hierzu erscheinen regelmäßig die "Gönnheimer Heimatblätter", die Fortführung der Dorfchronik. Damit alte Geschichten, Fotos, Erinnerungen und Gegenstände erhalten bleiben und einem großen Interessentenkreis bekannt werden. Insbesondere die zahlreichen Fotographien aus Privatbesitz geben einen guten Einblick in das Leben der damaligen Zeit, Gönnheimer Ansichten: Bilder, die viel erzählen. Wir präsentieren in unserer Ausstellung Dokumente und Bilder aus Grundschule, Kindergarten, dem Alltagsleben und Orten der Begegnung, wie den örtlichen Gaststätten. Die Besucher dürfen sich auf eine spannende Zeitreise freuen.

LESEPERFORMANCE

Einige Mitglieder der großen Drei Fragezeichen Familie vor dem legendären Wohnwagen aus Rocky Beach.

Die drei ??? erfreuen sich generationenübergreifender Beliebtheit. Justus, Peter und Bob sind Die drei ???. Sind sind zwar noch nicht 100 Jahre alt, doch die Hauptfiguren lösen seit mehr als 40 Jahren knifflige Kriminalfälle. Die Geschichten haben sich im Erscheinungsbild gewandelt: Vom Buch zum Hörspiel, zum Comic und schließlich zum Film. Sie begeistern mittlerweile intergenerationell ein Riesen-Publikum. Die Hörspiele wurden seit 1979 mehr als 50 Millionen mal verkauft.

Die Besucher des 10. Int. WineStreetArt-Festivals und des 4. Pfälzer Comic-Salons können die Autoren und Zeichner hinter diesen Geschichten live treffen. In Lesungen erfahren sie aus erster Hand Details zur
Entstehung der Geschichten und der Zeichnungen und können sich mitnehmen lassen auf eine Reise nach Rocky Beach. Bei uns gibt es ein Familientreffen mit den Autoren und Zeichnern.

Die Ausstellung im Historischen Museum in Speyer stellt die Vielfalt des Genres der superstarken Comic-Helden vor. Zeitgeschichtliche Hintergründe bei der Entwicklung und der Darstellung der männlichen und weiblichen Heldenfiguren von der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute.

Die Geschichten und Werte der Superheroes, wie Einsatz für Gerechtigkeit, Eintreten für Benachteiligte und die Überwindung von Widrigkeiten bieten Anknüpfungspunkte zum wirklichen Leben, Leseförderung inklusive. „Kinder stark machen“ ist die Absicht vieler Geschichten und diese wird mit unserem Salon in besonderer Weise verwirklicht, können die Kinder und Jugendlichen die Autoren und Zeichner doch direkt treffen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Wir kooperieren mit dem Museum.

LESUNGEN / VORTRÄGE

Das Aachener Experiment H. Kreklow

Die Förderung von Demokratiefähigkeit erschöpft sich nicht in der reinen Wissensvermittlung über politische Systeme oder Institutionen. Vielmehr entfaltet sie sich dort, wo Menschen lernen, sich aktiv einzubringen, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und gesellschaftliche Prozesse mitzugestalten. Demokratie zeigt sich somit nicht nur als Staatsform, sondern als gelebte Praxis im Alltag. Graphische Literatur – insbesondere Comics und illustrierte Erzählformen – bietet hierfür einen besonderen Zugang. Durch die Verbindung von Bild und Text eröffnet sie niedrigschwellige, emotionale und zugleich reflektierte Zugänge zu komplexen Themen wie Gerechtigkeit, Vielfalt und gesellschaftlicher Teilhabe. Sie kann dazu beitragen, eine demokratische Grundhaltung zu entwickeln, indem sie Empathie fördert, Konflikte sichtbar macht und zur Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und sozialen Fragen anregt. Gerade im Kontext globaler Krisen und Konflikte gewinnen solche erzählerischen Formate an Bedeutung.

„Das Aachener Experiment“ ist ein Comic als Brücke zur Erinnerung. Mit der Graphic Novel „Das Aachener Experiment“ von Henry Kreklow wird Geschichte greifbar. Sie wird erfahrbar – durch Bilder, durch Dialoge, durch Stimmungen. Und sie wird aus einer Perspektive erzählt, die gerade jüngeren Generationen den Zugang erleichtert: nicht abstrakt, nicht belehrend, sondern einfühlsam, kritisch und visuell kraftvoll. So wird graphische Literatur zu einem Medium aktiver Demokratieförderung.

Veranstaltungen wie Comic-Salons, Lesungen und Vorträge bieten ergänzend Räume für Austausch und Diskussion. Sie verbinden kulturelle Bildung mit politischer Reflexion und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Förderung demokratischer Kompetenzen.

4. PFÄLZER COMIC-SALON

Comics haben einen festen Platz in unserem Leben. Sei es als tägliche Dosis in der Tageszeitung oder als liebgewonnenes, regelmäßig erscheinendes Taschenbuch oder Trickfilm-Abenteuer im Kino und Fernsehen. In der Pfalz fehlte es bisher an einem grenzübergreifenden Netzwerk für die Comic-Zeichner-Szene. Dies hat der Heimat- und Kulturverein Gönnheim geändert. Der 3. Pfälzer Comic-Salon war ein großer Erfolg. Viele neue Zeichner und Autoren konnten gewonnen werden. Beim 4. Pfälzer Comic-Salon erhalten Autoren und Zeichner die Gelegenheit, Geschichten aus ihrer eigenen Feder zu präsentieren und unter einander sowie mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Die Künstler haben sich an einer Ausschreibung beteiligt und wurden von einer Fachjury ausgewählt. Im Anschluss an den Salon ist eine Möglichkeit zum regelmäßigen Austausch beabsichtigt. Graphic Novells üben Gesellschaftskritik und enthalten einen reichen Fundus an Kulturgeschichte. Die Geschichten sprechen die unterschiedlichen Generationen an und ermöglichen, gemeinsam Kultur zu erleben. Darüber hinaus sind sie ein niederschwelliger Leseanreiz und erleichtern so die erste Begegnung mit dem Medium Buch und der Schrift. Die Kunsthistorikerin Iris Haist zeigt am Beispiel von „Der große Gatsby“, wie hier gesellschaftliche Gegensätze und die Dekadenz der Wohlhabenden transportiert werden.

Kontakt und weitere Info:

Heimat- und Kulturverein Gönnheim e.V.

www.pfaelzer-comic-salon.de

PUBLIKUMSAKTIONEN

Frauenportrait aus den „Goldenen Zwanzigern“ - Bild mit KI Unterstützung erstellt

„Bubikopf & Beats“ – Gesichter der 20er

Ein Workshop mit Margit Heuser, der Spaß macht und schnell ein Erfolgserlebnis bringt. Die Besucher:innen gestalten Porträts im Stil der 1920er – frech, stilisiert, plakativ auf Pappe und Papier. Mit Marker, Stempeln, Goldakzenten und Schablonen. Wir laden ein zu einer Zeitreise in Farbe und Sprühnebel. „Ein wilder Mix aus Lebenslust, Glamour, Jazz, Umbruch und frechem Stil. Perfekt für kreative Energien! Die Besucher:innen gestalten gemeinsam mit der Künstlerin ein großes Streetart-Gemälde, das die Brücke schlägt zwischen den goldenen Zwanzigern von damals und den neuen Zwanzigern heute.

Ihr Foto zum Thema „Die goldenen Zwanziger“

Wir laden ein zu einem Fotowettbewerb zum Thema „Die goldenen Zwanziger“. Wir möchten wissen, was das Publikum mit diesem Begriff verbindet und laden die Besucher ein, uns vorab Ihre Interpretation als Foto, Text oder Kunstwerk zu schicken. Gefragt sind Bilder/Fotos/Texte/Collagen/etc. aus allen Bereichen von Jedermann. Wir zeigen die Einsendungen in einer Ausstellung. Das Publikum wählt aus den präsentierten Arbeiten die Besten aus.

Fotowettbewerb

Schreiben Sie bitte zum eingesandten Foto, warum Sie dieses Motiv mit dem Begriff „ Die goldenen Zwanziger“ verbinden sowie wo und wann es aufgenommen wurde. Eingesandt werden können nur eigene Aufnahmen. Alle Einsender erklären sich mit der Veröffentlichung ihrer Bilder im Rahmen des Festivals und der Berichterstattung einverstanden.
Wichtig ist, dass die Bildrechte bei Ihnen liegen.

Einsendeschluss: 30. April 2026

Bilder bitte per E-Mail an:

foto.winestreetart@gmx.de

SKULPTUR / OBJEKTKUNST

Bildhauerin - Marion Völkel

Uralte Handwerkskunst /moderne Objektkunst

Lange wurde streng zwischen Skulptur und Plastik unterschieden – eine Differenzierung, die heute gern lockerer gehandhabt wird. Das Wort Skulptur stammt aus dem Lateinischen: „sculpere“ (= schnitzen, meißeln) und bezeichnet ein abtragendes Verfahren harten Materials (z. B. Holz, Stein, Elfenbein), während sich die Bezeichnung „Plastik“ aus dem griechischen Wort „plássein“ für das Formen und Gestalten weicher Massen herleitet und demzufolge ein additives Verfahren beschreibt. Das Modellieren steht also ebenfalls in einer langen Tradition, wobei die bevorzugten Materialien mit den Möglichkeiten der jeweiligen Zeit und den jeweiligen Ansprüchen variieren.

Morph_KInd Creations - Rütakel

Wir präsentieren eine Ausstellung klassischer Steinmetzkunst. Zahlreiche Erzählungen adressieren fantastische Geschichten, lassen futuristische Gesellschaftsordnungen entstehen und präsentieren Lebensformen ferner Planeten. Die Skulpturen von Jan Kindscher sind von solchen Erzählungen inspiriert. In ihnen verschmelzen Bekanntes und Unbekanntes zu einem neuen Wesen, zu einer bislang unbekannten, alterslosen Spezies. „Rütakel und Steamdear", heißen u. a. die Kreationen aus der Werkstatt des Künstlers, teils düster, teils utopisch oder retrofuturistisch, in jedem Fall aber einfallsreich. Skulpturen, die ihre volle Ausstrahlung im natürlichen Habitat, im Freien oder vor morbidem Hintergrund entfalten. Eine Ausstellung, die sich das Publikum nicht entgehen lassen sollte. Skurrile Kreaturen aus dem Werkstattkeller des Künstlers entführen die Besucher in eine andere Welt, sind absolut einzigartig und beflügeln die Vorstellungskraft von Groß und Klein.

So erreichen Sie uns:

Falls Sie weitere Informationen zu unserem umfangreichen Festivalprogramm wünschen, sich selbst beteiligen oder uns unterstützen wollen, rufen Sie uns bitte an:
Mobil: +49 (0) 151 28482081
oder schicken eine Email an:
info@winestreetart-goennheim.de
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67161 Gönnheim

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E-Mail: winestreetartfestival@gmx.de

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